Flixtrain ist ab 2028 auch mit neuen Schnellzügen unterwegs

Es begann mal im Jahr 2012 als Idee mehrerer Studienfreunde, die erst das Angebot im Bus-Fernverkehr völlig veränderte und inzwischen der Deutschen Bahn immer mehr Konkurrenz auf der Schiene macht: das Münchner Unternehmen Flix. Und der Druck dürfte in den kommenden Jahren steigen. Flixtrain plant, seine Zug-Flotte zu vervierfachen, Metropolen nicht mehr nur mit einer oder ein paar Verbindungen am Tag, sondern in regelmäßiger Taktung anzufahren. Dabei greift der Bahn-Mitbewerber jetzt auch das Argument an, dass Flixtrain ja mit älteren und weniger komfortableren Zügen unterwegs ist: Flixtrain will ab 2028 nach und nach rund 65 neue Fernzüge des spanischen Herstellers Talgo auf die Schiene bringen - die gleichen Modelle, die auch die Deutsche Bahn bestellt. "Die ersten Züge sind bereits in der Produktion. Da sind wir genau im Zeitplan", sagte Flixtrain-Chef André Schwämmlein der Deutschen Presse-Agentur. Bis wann sämtliche Züge ausgeliefert werden sollen, ließ er offen. "Man bringt nicht von heute auf morgen 65 neue Züge ins Netz." Bislang umfasst die Flotte 15 Züge. Die Pläne bedeuten also eine massive Erweiterung des Angebots. Das Unternehmen hatte die 2,4 Milliarden Euro teure Bestellung der neuen Züge im Mai bekanntgegeben.

Flixtrain-im-Hauptbahnhof-von-Essen-am-Bahnsteig-NRW-Deutschland

 

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